Im heutigen Blogbeitrag möchten wir Ihnen ein Praxisbeispiel von Dr. Sabine Al-Diban und ihrem Team von der Professur Schulpädagogik: Schulforschung vorstellen. Mit Hilfe von Lehrvideos und einem individuell bearbeitbaren Aufgabenpool sollen Lehramtsstudierende und Studieninteressierte an wissenschaftliches Arbeiten insbesondere Recherche und Zitieren herangeführt werden. Das Projekt wurde aus Mitteln des Multimediafonds der TU Dresden gefördert.
ellog - Das E-Learning-Logbuch
Herzlich willkommen auf dem E-Learning-Logbuch der TU Dresden!
Wir informieren an dieser Stelle aktuell über E-Learning-Angebote und -Services insbesondere an der TU Dresden. Unser Angebot richtet sich vorrangig an die E-Learning-Akteure der TU Dresden, aber auch an alle E-Learning-Partner an Universitäten, Hochschulen sowie externen Einrichtungen, wie der Bildungsportal Sachsen GmbH.
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Donnerstag, 9. August 2018
Freitag, 8. Juni 2018
Themenreihe Digitales Lehren und Lernen: Video/-Audio/-Chat-Konferenzen
Im Rahmen der universitären Lehre ist es in vielen Fachbereichen nach die vor üblich, die Lerninhalte in klassischen Präsenzveranstaltung zu vermitteln. Der Einsatz von Video-/Audio- und Chatkonferenzen bietet sowohl für Lehrende als auch Lernende die Möglichkeit, die Wissensvermittlung bzw. den -erwerb abwechslungsreicher und vor allem ortsunabhängig zu gestalten. Im heutigen Blogbeitrag möchten wir Ihnen Einsatzmöglichkeiten für Video-/Audio- und Chatkonferenzen in der Hochschullehre vorstellen.
Freitag, 25. Mai 2018
Praxisbeispiel: OPAL User Day 2018 - Rückblick
Unter dem Motto "Austausch bringt uns weiter" fand am 17.05.2018 im Kugelhaus Dresden der diesjährige OPAL-User-Day statt. Der Tag richtete sich besonders an AnwenderInnen der Lernplattform OPAL und der Testsuite ONYX.
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Donnerstag, 12. April 2018
Praxisbeispiel: Posterwettbewerb „Digital unterstütze Lehre“ – die Preisträger (Platz 2)
Am 01.03.2018 fand im Rahmen des 3. E-Teaching Day im Hörsaalzentrum der Posterwettbewerb „Digital unterstützte Lehre“ statt. Der Blogbeitrag vom 22.03.2018 widmete sich dem 3. Preis. Heute möchten wir Ihnen den Preisträger des 2. Platzes vorstellen.
Donnerstag, 29. Juni 2017
Praxisbeispiel: Neuer Durchgang für "E-Teaching in der Hochschullehre"
Im kommenden Wintersemester 2017/18 können wir einen weiteren Durchgang unseres Blended-Learning-Kurses "E-Teaching in der Hochschullehre" anbieten.
Der Kurs findet im Zeitraum vom 08.09.2017 bis 22.01.2018 mit jeweils 4 Präsenz- und Online-Veranstaltungen sowie dazwischenliegenden Selbstlernphasen statt.
Der Kurs findet im Zeitraum vom 08.09.2017 bis 22.01.2018 mit jeweils 4 Präsenz- und Online-Veranstaltungen sowie dazwischenliegenden Selbstlernphasen statt.
Dienstag, 13. Juni 2017
Praxisbeispiel: Mit E-Learning-Angeboten die Flexibilität im Studium erhöhen? Das können Sie jetzt auch.
![]() |
| Projekt Studiengänge flexibel gestalten |
Lehr/Lernangebote, die mit
digitalen Medien angereichert werden, ermöglichen den Studierenden oftmals eine
orts- und zeitunabhängige Bearbeitung. Gerade für
Studierende mit Mehrfachbelastungen (z. B. Familienpflichten, Erwerbstätigkeit)
können solche Angebote eine Unterstützung für das erfolgreiche Bestehen eines
Moduls oder einer Lehrveranstaltung sein. Um diese Angebote zu fördern, stellt
das Medienzentrum den Lehrenden der TU Dresden ab sofort E-Scouts zur
Verfügung.
Donnerstag, 7. Juli 2016
Praxisbeispiel: E-Teaching startet in diesem Jahr auch im Wintersemester - Zusatz-Durchgang ab September
Nach mehreren erfolgreichen Durchgängen in den vergangenen
Sommersemestern wird es den Blended-Learning-Kurs "E-Teaching in der Hochschullehre" in diesem Jahr im Wintersemester
geben. Der Kurs startet am 09.09.2016
und läuft bis 16.12.2016. In diesem
Zeitraum finden je 4 Präsenztermine und Online-Veranstaltungen sowie
dazwischenliegende virtuelle Selbstlernphasen statt. Im Kurs lernen Sie die Vielfalt der Methoden und digitalen Medien für die Hochschullehre aus eigener Erfahrung kennen und probieren aus, was zu Ihrer Lehrveranstaltung passt. Der Kurs ist in das Zertifikatsprogramm des HDS eingebettet und wird mit 60 AE komplett als Modul 2 anerkannt.
Donnerstag, 21. April 2016
Praxisbeispiel: Erster Teilnehmer erhält das E-Teaching-Zertifikat
![]() |
| Prof. Dr. Andreas Thor (alle Rechte vorbehalten) |
Das E-Teaching Zertifikat besteht aus der Teilnahme an den drei Kursen "E-Teaching Grundlagen", "E-Teaching in der Hochschullehre" und "E-Teaching im Praxis-Transfer" und schließt mit der Umsetzung eines mediengestützten Lehrkonzeptes und dessen Evaluation ab.
Prof. Thor hat für seine Lehrveranstaltung zum Thema Datenbanksysteme umfangreiche E-Learning-Materialien erstellt und in einem Blended-Learning-Format eingesetzt. Für die Studierenden im dualen und berufsbegleitenden Studium erfolgt so ein strukturierter Ablauf von Online-Selbstlernphasen mit Screencasts (Aufzeichnung von mündlich kommentierten Foliensätzen) und elektronischen Übungsaufgaben, Präsenzveranstaltungen und Teletutorien. Die Dokumentation zur Umsetzung und Evaluation des Konzeptes dürfen wir freundlicherweise hier auf dem Blog zur Verfügung stellen.
Montag, 5. Oktober 2015
TASKtrain - Weiterbildung zur Konzeption und Erstellung von E-Prüfungsaufgaben
Die hochschuldidaktische
Blended-Learning-Weiterbildung entstand im Rahmen des gleichnamigen Verbundprojektes des Medienzentrums der TU Dresden und der Professur für allgemeine Pädagogik der Universität Leipzig und beschäftigt sich mit dem Design von kompetenzorientierten
E-Prüfungen. Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind die verschiedenen
Aufgaben- und Fragetypen, der Aufbau einer E-Prüfungsfrage in Form von
Multiple Choice sowie inhaltliche, formale und sprachliche
Gesichtspunkte, die bei der Erstellung von E-Prüfungsaufgaben zu
berücksichtigen sind. Auch die statistische Auswertung von E-Prüfungen
wird thematisiert.
Dozent: Prof. Dr. Heinz-Werner Wollersheim (Universität Leipzig)
Ablauf:
- Auftaktveranstaltung (Webinar), Fr. 23.10.15, 9:00-10:00 Uhr
- Arbeitsworkshop in Dresden, Fr. 04.12.15, 9:00-16:30 Uhr
- Konsultwebinar, Fr. 15.01.16, 9:00-10:30 Uhr
- Abschlussveranstaltung in Dresden, Mo. 25.01.16, 10:00-13:00 Uhr
- Online-Phase: Bearbeitung eines Selbstlernmoduls und einer Lernaufgabe
Anmeldeschluss: 8. Oktober 2015
weitere Informationen: https://wbk.tu-dresden.de/generalize/index.php?next=80&cid=458
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Dienstag, 27. Januar 2015
1. E-Teaching-Day an der Technischen Universität Dresden
Unter der Schirmherrschaft der Prorektorin für Bildung und Internationales und vom Medienzentrum organisiert, findet am
25. Februar 2015 der 1. E-Teaching-Day an der TU Dresden
statt.
Hier bieten wir Ihnen verschiedene Veranstaltungsformate an
(Fachvorträge, Workshops, Markt der Möglichkeiten, Podiumsdiskussion) – und so
die Möglichkeit, Einblicke und Erfahrungen zum E-Teaching an der Technischen
Universität zu gewinnen. So lernen Sie die an der TU Dresden angebotenen
Unterstützungsstrukturen und entsprechende Weiterbildungsangebote kennen,
erfahren mehr über bereits realisierte Projekte an der TU Dresden und können in
Erfahrungsaustausch mit anderen Lehrkräften treten.
Darüber hinaus ist es im Rahmen der Exkursion „E-Teaching
zum Ausprobieren & Get Together“ möglich, aktuelle Hörsaal-Technik und E-Learning-Tools
auszuprobieren und demonstriert zu bekommen. Darüber hinaus erhalten Sie einen
Einblick darüber, wie und wo Videos (z. B. für MOOC-Projekte) an der TU
Dresden produziert werden.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag begrüßen zu können.
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei. Weitere Informationen sowie die
Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: www.tu-dresden.de/mz/e-teaching-day
.
Montag, 26. Januar 2015
Neue Runde für das E-Teaching-Qualifizierungsangebot
Nach einer umfangreichen Überarbeitung steht das Qualifizierungsangebot E-Teaching.TUD ab dem 01.02.2015 in neuer Form zur Verfügung. Die Inhalte verteilen sich auf drei Module, die zum Erwerb eines E-Teaching-Zertifikates führen.
Der Zertifikatskurs hat einen Gesamtumfang von 120 AE (à 45 min), die sich wie folgt auf die einzelnen Module aufteilen:
Der Zertifikatskurs hat einen Gesamtumfang von 120 AE (à 45 min), die sich wie folgt auf die einzelnen Module aufteilen:
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Donnerstag, 9. Oktober 2014
Evaluieren geht über studieren: Fazit der ersten Teilnehmenden des E-Teaching Qualifizierungsangebots
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| Auch ein Qualifizierungsangebot muss sich der kritischen Evaluation stellen. |
Nicht nur Dozentinnen und Dozenten müssen sich bekanntlich jedes Semester einer Beurteilung ihrer Studierenden stellen, auch der erste Durchgang unseres E-Teaching-Kurses darf und muss einer kritischen Reflexion unterzogen werden, um in Zukunft besser auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen zu können. Mit Hilfe offener Interviews mit den Dozentinnen und Dozenten des ersten Durchlaufs haben wir erfasst, welche Aspekte des E-Teaching-Kurses gut gelungen waren und welche noch verbesserungswürdig sind.
Dienstag, 8. Juli 2014
Erfahrungen mit E-Teaching an der TU Dresden – Interviewserie – Teil 6: Dr. Anne Lauber-Rönsberg
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| Dr. Anne Lauber-Rönsberg vom Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht |
Dr. Anne Lauber-Rönsberg ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht der Juristischen Fakultät der TU Dresden sowie Geschäftsführerin der Forschungsstelle Neue Medien.
Freitag, 28. März 2014
Trends der Digitalisierung der Lehre
Welche Trends zeichnen sich in der Hochschullehre in Hinblick auf digitale Medien ab?
Neben dem Inverted Classroom-Modell, Videoscribes und - ganz neu - POOCs sind Videos zur Vorbereitung der Vorlesung das Mittel der Wahl! Diesen Themen widmen sich zum einen das aktuelle Modul "Lehr-/Lernorganisation" im Qualifizierungsangebot von E-Teaching und zum anderen die Tagung "Inverted Classroom Konferenz", die Ende Februar zum 3. Mal in Marburg an der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität stattfand.
Im Rahmen des Vortrages von Ralph Müller-Eiselt von der Bertelsmannstiftung wurde auf die Potentiale von MOOCs hingewiesen, die die Internationalsierung der Lehre und das Erschließen neuer Studierendengruppen ermöglichen. Trotz "Massifizierung" erlaubt die Digitalisierung von Lehrangeboten eine Personalisierung des Lernprozesses. POOCs - Personalized open online courses - adressieren nach Einschätzung des Referenten die Herausforderung, dass Hochschulbildung mittlerweile zum Regelfall wird und damit ein hohe Teilnehmerzahl zu "bedienen" ist. Ähnlich wie Musik im Internet personalisiert im Rahmen von Playlists über Spotify zusammengestellt werden kann oder Lebensmittel über myMuesli.de individuell bestellt werden können, soll Bildung über die Auswahl spezifischer Online-Kurse auf einschlägigen Plattformen (wie bspw. iversity) nach eigenen Wünschen abrufbar sein. Darüber hinaus stellte der Referent noch weitere Video-Plattformen und andere Anbieter von Lehrinhalten vor:
Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg stellte in seinem Workshop "Videoproduktion leicht gemacht mit Snagit" auf der Tagung "Inverted Classroom Konferenz" in Marburg heraus, dass das Zeitalter der Lernmanagementsysteme wie bspw. moodle oder Ilias vorbei sei. Niemand möchte mehr ein Passwort eingeben müssen. "Es muss einfach und schnell sein." Mithilfe von Screenrecording-Software produziert Prof. Handke Videos, die seine Vorlesungen vorbereiten, auf einfache und schnelle Art selbst. Videoscribes werden ebenso auf einfache Art und Weise mittels einer Screenrecording-Software erstellt, indem Zeichnungen und schriftliche Erklärungen mithilfe eines Zeichenprogramms (bspw. Paint oder Windows Journal) erstellt werden und der Curser durch ein Foto der eigenen Hand, die einen Stift hält, ersetzt wird - wodurch der Effekt entsteht, dass die Zeichnung und Erklärungen selbst geschrieben wurden statt mit einem Computerprogramm.
Zu guter Letzt muss ich auf den E-Learning Experten Athanasios Vassiliou vom Center für Digitale Systeme (CeDiS) und sein Wiki zum Inverted Classroom aufmerksam machen. Dort werden in kurzer, prägnanter Form die wichtigsten Kennzeichen des Inverted Classroom-Modells dargestellt - mit einigen interessanten, weiterführenden Links und Informationen. Unbedingt reinschauen!
Neben dem Inverted Classroom-Modell, Videoscribes und - ganz neu - POOCs sind Videos zur Vorbereitung der Vorlesung das Mittel der Wahl! Diesen Themen widmen sich zum einen das aktuelle Modul "Lehr-/Lernorganisation" im Qualifizierungsangebot von E-Teaching und zum anderen die Tagung "Inverted Classroom Konferenz", die Ende Februar zum 3. Mal in Marburg an der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität stattfand.
Im Rahmen des Vortrages von Ralph Müller-Eiselt von der Bertelsmannstiftung wurde auf die Potentiale von MOOCs hingewiesen, die die Internationalsierung der Lehre und das Erschließen neuer Studierendengruppen ermöglichen. Trotz "Massifizierung" erlaubt die Digitalisierung von Lehrangeboten eine Personalisierung des Lernprozesses. POOCs - Personalized open online courses - adressieren nach Einschätzung des Referenten die Herausforderung, dass Hochschulbildung mittlerweile zum Regelfall wird und damit ein hohe Teilnehmerzahl zu "bedienen" ist. Ähnlich wie Musik im Internet personalisiert im Rahmen von Playlists über Spotify zusammengestellt werden kann oder Lebensmittel über myMuesli.de individuell bestellt werden können, soll Bildung über die Auswahl spezifischer Online-Kurse auf einschlägigen Plattformen (wie bspw. iversity) nach eigenen Wünschen abrufbar sein. Darüber hinaus stellte der Referent noch weitere Video-Plattformen und andere Anbieter von Lehrinhalten vor:
- Noodle: ein Suchportal mit 400.000 Lerninhalten (von Einzelvideos bis zum kompletten Studium)
- 2U: Online-Studiengänge für Kleingruppen (kleine synchrone Online-Kurse für max. 12 Teilnehmer)
- MIT MooDMeter: eine Gesichtserkennungssoftware erfasst die Stimmung von Studierenden in ausgewählten Orten er Universität (Fakultät, Labore etc.) zu unterschiedlichen Zeitpunkten und gibt den Lehrenden und der Universitätsleitung eine Möglichkeit zur Einschätzung der positiven Stimmung am Campus
- Enstitute: alternative Ausbildungsmöglichkeit bei gleichzeitiger Vollzeitarbeit in einem Partnerbetrieb. Online findet das eigentliche Lernen statt - im Austausch mit Tutoren und Peers.
- degreed: ein Portal, das Aktivitäten formellen und informellen Lernens sammelt und validiert. Es werden Lernaktivitäten zu Scores zusammengefasst. Das System schlägt anhand des Lernlevels berufliche Anschlussmöglichkeiten vor.
Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg stellte in seinem Workshop "Videoproduktion leicht gemacht mit Snagit" auf der Tagung "Inverted Classroom Konferenz" in Marburg heraus, dass das Zeitalter der Lernmanagementsysteme wie bspw. moodle oder Ilias vorbei sei. Niemand möchte mehr ein Passwort eingeben müssen. "Es muss einfach und schnell sein." Mithilfe von Screenrecording-Software produziert Prof. Handke Videos, die seine Vorlesungen vorbereiten, auf einfache und schnelle Art selbst. Videoscribes werden ebenso auf einfache Art und Weise mittels einer Screenrecording-Software erstellt, indem Zeichnungen und schriftliche Erklärungen mithilfe eines Zeichenprogramms (bspw. Paint oder Windows Journal) erstellt werden und der Curser durch ein Foto der eigenen Hand, die einen Stift hält, ersetzt wird - wodurch der Effekt entsteht, dass die Zeichnung und Erklärungen selbst geschrieben wurden statt mit einem Computerprogramm.
Zu guter Letzt muss ich auf den E-Learning Experten Athanasios Vassiliou vom Center für Digitale Systeme (CeDiS) und sein Wiki zum Inverted Classroom aufmerksam machen. Dort werden in kurzer, prägnanter Form die wichtigsten Kennzeichen des Inverted Classroom-Modells dargestellt - mit einigen interessanten, weiterführenden Links und Informationen. Unbedingt reinschauen!
Mittwoch, 5. März 2014
Erfahrungen mit E-Teaching an der TU Dresden - Interviewserie - Teil 2: Prof. Dr. Kühn
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| Prof. Dr. Thomas Kühn vom Institut für Anglistik |
Bereits 20 Jahre Hochschul-Lehrerfahrung sind es, auf die Thomas Kühn als Professor an der Fakultät Sprach-, Literatur-und Kulturwissenschaften und Inhaber der Professur für Kulturstudien Großbritanniens am Institut für Anglistik zurückblicken kann. Seit geraumer Zeit gehört dazu auch die Integration von E-Learning-Verfahren und Neuen Medien. In einem Interview mit dem Medienzentrum berichtet Thomas Kühn vor allem von seinen Erfahrungen mit der Lernplattform OPAL.
Kühn nutzt OPAL zum Blended Learning im Einführungskurs der Kulturstudien Großbritanniens und stellt dafür neben einer ausführlichen Materialsammlung auch Selbsttests und Lehrfilme in Ergänzung zur Präsenzlehre zur Verfügung. OPAL dient damit, so Kühn, als ein „Fundus an Zentralbegriffen“, die in der Vorlesung eine Rolle spielen und auch für Studierende höherer Semester beispielsweise während der Examensphasen stets zugänglich sein sollen. Da der technische Aufwand der Seitenpflege relativ gering ist, delegiert er die Arbeit mit OPAL hauptsächlich an studentische Mitarbeiter, die immer wieder aktuelle Materialien hochladen und so die Seite kontinuierlich ergänzen.
Auf die Frage nach Zielen und Erwartungen bei der Arbeit mit Neuen Medien antwortet Kühn:
Ich wollte testen, ob in Ergänzung zur Präsenzlehre OPAL von den Studierenden akzeptiert und profitabel verwendet wird. Profitabel bedeutet in diesem Zusammenhang Verbesserung der Ergebnisse, Verringerung der Durchfallquote und Erhöhung des Notendurchschnitts bei gleichbleibender Anforderung an die Abschlussklausur und ohne den Präsenzkurs zusätzlich zu belasten.
Leider blieb die Resonanz laut einer eigens durchgeführten Umfrage bei den Teilnehmenden des Einführungskurses bisher relativ schlecht. Kühn sieht die Gründe dafür voranging in der zunehmenden Beschränkung der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit der Studierenden, aber auch in der verhältnismäßig geringen Bereitschaft vieler Studierender, über den im Präsenzkurs zu bearbeitenden Stoff hinaus auf die Hilfe von Zusatzmaterialien zurückzugreifen.
Auch wenn der Arbeitsaufwand für die Erstellung der OPAL Seite groß war und sechs Monate lang die Unterstützung je einer SHK- und WHK-Kraft erforderlich machte, will Kühn sein E-Learning-Angebot in Zukunft weiter ausbauen:
Ich möchte OPAL gerne als Ausgangspunkt für weitere Projekte nutzen, die Studierende selbst gestalten, indem sie in den Seminaren bestimmte Themenprojekte eben nicht mehr in Form von Hausarbeiten bearbeiten, sondern z.B. Websites gestalten, die dann mit OPAL verlinkt werden.
Zwar ist die konkrete technische Umsetzung und Einbettung der verschiedenen Projektumsetzungen in OPAL ist noch nicht ganz klar, erste Projekte dazu liefen jedoch schon im Wintersemester 2013/14 an.
Beim Thema Schwierigkeiten beim Einsatz von E-Learning-Verfahren wird Kühn nachdenklich. Für ihn ist es vor allem die Frage nach der Motivation der Studierenden, OPAL intensiver zu nutzen, die ihn beschäftigt. Aber auch die Evaluation von studentischen Medienarbeiten wie Webseiten und Blogs stellt ein Problem dar, wie er erklärt:
Was entspricht einer Hausarbeit? Wie werden die akademischen Standards gewahrt? Was ist der Eigenanteil und was ist Fremdanteil? All dies kann nur in engem Dialog mit den Studierenden und mit Kollegen, die in diesem Feld tätig sind, beantwortet werden.
Letztendlich sind es Qualifikationsmaßnahmen wie das Angebot „E-Teaching.TUD“ des Medienzentrums, das ab 14. März startet, die bei der Lösung solch spezieller Probleme helfen sollen. Prof. Kühn findet dies eine sinnvolle Sache, gibt jedoch auch Folgendes zu bedenken:
Viele Lehrende, mich selbst eingeschlossen, sind zwar an Weiterbildung im E-Teaching sehr interessiert, zugleich sind sie aber in so vielfältigen Kontexten eingespannt, dass sie praktisch nur selten Angebote tatsächlich wahrnehmen. Die potentielle Klientel sind meistens wissenschaftliche Mitarbeiter und junge Akademiker, die in Sachen Lehre Dinge ausprobieren können, zugleich oft medienaffin sind und auch sehr spezielle Fragen haben. Und das ist die Hauptklientel, auf die man abzielen sollte.
Eine Anmeldung zum Qualifizierungsangebot ist nach wie vor per E-Mail an eteaching@tu-dresden.de mit Angabe von Namen, Hochschule, Fakultät, Lehrstuhl und Kontaktdaten möglich. Weitere Informationen gibt es unter folgendem Link: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/mz/weiterbildungen_schulungen/e_teaching_zertifikat.
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TU Dresden
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Weiterbildungsbedarf für neue Medien
Für die Konzeption unseres Qualifizierungsangebotes haben wir uns neben der aktuellen Mediennutzung der TU Lehrenden auch angesehen, welche Anforderungen diese an Weiterbildungsformate stellen. Die Ergebnisse dieser Analyse haben wir in einer ausführlichen Bedarfsanalyse zusammengetragen. Die wichtigsten Ergebnisse stellen wir in diesem Blog-Post vor. Die ganze Analyse stellen wir als pdf zum Download bereit.
Das Interesse an diesen Weiterbildungen steht dabei jedoch hinter Themen wie „Lehrmethoden“ (57%), „Prüfen und Bewerten“ (47,1 %), „Planen und Gestalten von Lehre“ (42,6 %), und „Umgang mit schwierigen Lehrsituationen“ (41,6 %) zurück. Dabei sieht die Altersgruppe der über 40-jährigen einen größeren Bedarf für Weiterbildungen für den Einsatz digitaler Medien in der Lehre. Dies zeigt, dass das Interesse an Lösungen für konkrete didaktische Handlungsfelder größer ist, als an Strategien zum Medieneinsatz. Das Qualifizierungsangebot E-Teaching.TUD geht daher genau diesen Weg: es thematisiert didaktische Handlungsfelder und zeigt auf, wie der Einsatz digitaler Medien zu einer Problemlösung oder Ergänzung führen kann. Die Module des Qualifizierungsangebotes heißen daher "Organisation von Lehr-/Lernprozessen", "Inhaltsvermittlung", "Aktivierung/ (neue) Methoden", "Gestaltung von Kommunikationsprozessen", "Betreuung und Motivation", "Prüfen und Bewerten", "Gestaltung von Kooperations- und Kollaborationsprozessen", "Evaluation/Qualitätssicherung".
Lehrende, die bereits seit 4-8 Jahren in der Hochschullehre tätig sind, schätzen ihre Kenntnisse dabei am besten ein, die schlechtesten Kenntnisse attestieren sich diejenigen mit der geringsten Lehrerfahrung (< 1 Jahr). Die Befragungsergebnisse weisen außerdem darauf hin, dass eine eine subjektiv als höher empfundene Medienkompetenz auch zu einem verstärkten Einsatz digitaler Medien in der Lehre führt. Angebote zur Förderung dieser Kompetenz können daher eine Möglichkeit bieten, um die Verbreitung des Medieneinsatzes an den Hochschulen zu fördern.
So wünschen sich die teilnehmenden Befragten der Erhebung im Projekt "Lehrpraxis im Transfer" vor allem Themen wie „Organisatorische Unterstützung der Lehre“ sowie „Planen und Gestalten von Lehre mit Online-Anwendungen", „Inhaltserstellung bzw. Content-Entwicklung im E-Learning“ sowie „Fragen der Rechtssicherheit“. In der Erhebung im Projekt "KEEBGuide" sind Rechtsfragen sowie mediendidaktische und medientechnische Inhalte gleichermaßen von Interesse. Ein umfassendes Qualifizierungsangebot wie es im Projekt E-Teaching.TUD realisiert wird, kann diese gewünschte thematische Breite gut abdecken.
Als Format wird das Blended-Learning-Format in allen Erhebungen bevorzugt, auf Präsenzveranstaltungen verzichten wollen die befragten Lehrenden kaum. Darüber hinaus wird anwendungsbezogenes Wissen für die Praxis gefordert. Im Qualifizierungsangebot E-Teaching.TUD entwickeln die Lehrenden daher individuelle Konzepte zum Medieneinsatz in ihren Lehrveranstaltungen. So kann auch auf fachspezifische Fragestellungen eingegangen werden. Der Umfang der geplanten Lehrinhalte zur Förderung der mediendidaktischen Handlungskompetenz macht es schwierig, auf den Wunsch, nach kurzen und kompakten Weiterbildungsangeboten einzugehen. Durch eine Modularisierung mit abgeschlossenen Wissenseinheiten soll dem dennoch Rechnung getragen werden. Zukünftig soll das Angebot mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können, um das Engagement der Lehrenden für die Verbesserung ihrer Lehre anzuerkennen. Dieser Wunsch wurde von den Befragten ebenfalls geäußert.
Grundlage für unsere Analyse waren drei Erhebungen, deren Ergebnisse wir vertiefend analysiert und verglichen haben. Die Daten stammen aus folgenden Erhebungen:
Im Bereich der Weiterbildungen im Bereich des E-Learnings sehen 31,6 % der an einer Befragung im Projekt "Lehrpraxis im Tansfer" teilnehmenden TU-Lehrenden einen sehr hohen oder hohen Bedarf.
Das Interesse an diesen Weiterbildungen steht dabei jedoch hinter Themen wie „Lehrmethoden“ (57%), „Prüfen und Bewerten“ (47,1 %), „Planen und Gestalten von Lehre“ (42,6 %), und „Umgang mit schwierigen Lehrsituationen“ (41,6 %) zurück. Dabei sieht die Altersgruppe der über 40-jährigen einen größeren Bedarf für Weiterbildungen für den Einsatz digitaler Medien in der Lehre. Dies zeigt, dass das Interesse an Lösungen für konkrete didaktische Handlungsfelder größer ist, als an Strategien zum Medieneinsatz. Das Qualifizierungsangebot E-Teaching.TUD geht daher genau diesen Weg: es thematisiert didaktische Handlungsfelder und zeigt auf, wie der Einsatz digitaler Medien zu einer Problemlösung oder Ergänzung führen kann. Die Module des Qualifizierungsangebotes heißen daher "Organisation von Lehr-/Lernprozessen", "Inhaltsvermittlung", "Aktivierung/ (neue) Methoden", "Gestaltung von Kommunikationsprozessen", "Betreuung und Motivation", "Prüfen und Bewerten", "Gestaltung von Kooperations- und Kollaborationsprozessen", "Evaluation/Qualitätssicherung".
Insgesamt schätzen 44,6 % der befragten TU-Lehrenden ihre Kenntnisse zum Einsatz von digitalen Medien in der Lehre als niedrig bzw. sehr niedrig ein.
Lehrende, die bereits seit 4-8 Jahren in der Hochschullehre tätig sind, schätzen ihre Kenntnisse dabei am besten ein, die schlechtesten Kenntnisse attestieren sich diejenigen mit der geringsten Lehrerfahrung (< 1 Jahr). Die Befragungsergebnisse weisen außerdem darauf hin, dass eine eine subjektiv als höher empfundene Medienkompetenz auch zu einem verstärkten Einsatz digitaler Medien in der Lehre führt. Angebote zur Förderung dieser Kompetenz können daher eine Möglichkeit bieten, um die Verbreitung des Medieneinsatzes an den Hochschulen zu fördern.
Die untersuchten Erhebungen weisen darauf hin, dass eine thematische Breite der angebotenen Inhalte einer Qualifizierung für viele attraktiv ist.
So wünschen sich die teilnehmenden Befragten der Erhebung im Projekt "Lehrpraxis im Transfer" vor allem Themen wie „Organisatorische Unterstützung der Lehre“ sowie „Planen und Gestalten von Lehre mit Online-Anwendungen", „Inhaltserstellung bzw. Content-Entwicklung im E-Learning“ sowie „Fragen der Rechtssicherheit“. In der Erhebung im Projekt "KEEBGuide" sind Rechtsfragen sowie mediendidaktische und medientechnische Inhalte gleichermaßen von Interesse. Ein umfassendes Qualifizierungsangebot wie es im Projekt E-Teaching.TUD realisiert wird, kann diese gewünschte thematische Breite gut abdecken.
Die befragten Lehrenden wünschen sich flexible und praxisnahe Weiterbildungsangebote.
Als Format wird das Blended-Learning-Format in allen Erhebungen bevorzugt, auf Präsenzveranstaltungen verzichten wollen die befragten Lehrenden kaum. Darüber hinaus wird anwendungsbezogenes Wissen für die Praxis gefordert. Im Qualifizierungsangebot E-Teaching.TUD entwickeln die Lehrenden daher individuelle Konzepte zum Medieneinsatz in ihren Lehrveranstaltungen. So kann auch auf fachspezifische Fragestellungen eingegangen werden. Der Umfang der geplanten Lehrinhalte zur Förderung der mediendidaktischen Handlungskompetenz macht es schwierig, auf den Wunsch, nach kurzen und kompakten Weiterbildungsangeboten einzugehen. Durch eine Modularisierung mit abgeschlossenen Wissenseinheiten soll dem dennoch Rechnung getragen werden. Zukünftig soll das Angebot mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können, um das Engagement der Lehrenden für die Verbesserung ihrer Lehre anzuerkennen. Dieser Wunsch wurde von den Befragten ebenfalls geäußert.
Grundlage für unsere Analyse waren drei Erhebungen, deren Ergebnisse wir vertiefend analysiert und verglichen haben. Die Daten stammen aus folgenden Erhebungen:
- Christ, Claudia, et al. 2011. KEEBguide. Ein Leitfaden für Weiterbildungsanbieter. Dezember 2011.
- Fischer, Helge. 2011. Know Your Types. Konstruktion eines Bezugsrahmens zur Analyse der Adoption von E-Learning-Innovationen in der Hochschullehre.
- Zentrum für Weiterbildung der TU Dresden. 2013. Lehrpraxis im Transfer. Teilprojekt TU Dresden. Bedarfserhebung 2012/13. TU Dresden: Dokument zur internen Nutzung.
Donnerstag, 19. September 2013
Trends im E-Learning. Der MMB-Trendmonitor 2013
Jedes Jahr veröffentlicht das MMB-Institut die Ergebnisse einer Befragung von Experten zu den den aktuellen Trends und Themen im E-Learning. Die Befragung fokussiert dabei den E-Learning-Einsatz im betrieblichen Kontext, lässt jedoch auch Rückschlüsse auf den Einsatz an Hochschulen zu.
Als wichtigste Lernform wird mit 99% von fast allen Befragten das Blended Learning (die Kombination von Präsenz- und Online-Lernphasen) eingeschätzt, dessen Bedeutung von Jahr zu Jahr zunimmt (2012: 96%; 2011: 92%). Auf dem zweiten und dritten Rang folgen Virtuelle Klassenräume (darunter auch Webinare) (88%) und Mobile Lernanwendungen (86%), die jeweils auch den größten Bedeutungszuwachs (+14 bzw. + 15 Prozentpunkte) erfahren. Reines Online-Lernen in Form von Web Based Trainings (WBT) rangiert auf Rang 4 (82%).
Während Social Networks und Wikis in den vergangenen Jahren noch eine hohe Bedeutung zugeschrieben wurde, können erstere ihren Bedeutungsverlust aus dem vergangenen Jahr bremsen (2013: 64%; 2012: 60%), letztere verlieren jedoch 12 Prozentpunkte (2013:40%; 2012: 52%).
Als Zukunftstrend wird Mobile Learning von den meisten Befragten benannt (65%), das sind allerdings deutlich weniger als noch 2012 für diesen Trend gestimmt haben (84%), dahinter liegen fast gleichauf Social Learning (29%) und Massive Open Online Courses (MOOCs) (27%), die erstmals benannt wurden. Weiterhin wird das Lernen über Cloud Computing (83%), also die Nutzung einer nicht-hauseigenen IT-Infrastruktur, als wichtiger Trend angesehen. Bei den Technologien für virtuelle Klassenräume werden speziell für Bildungskontexte eingerichtete Szenarien (71%) gegenüber den universellen Webconference-Systemen (63%) bevorzugt, beide werden aber als bedeutsam für das zukünftige digitale Lernen bewertet. Weiterhin wichtig sind adaptive Lernsysteme (66%), die anhand des gemessenen Lernfortschrittes weitere Vorschläge für das weitere Lernen machen.
Die Studie wird unter http://www.mmb-institut.de/monitore/trendmonitor/MMB-Trendmonitor_2013_I.pdf kostenfrei zum Download angeboten.
Weitere Informationen zu Trends im E-Learning bieten auch die Horizon Reports oder das Whitepaper "Vom E-Learning zu Learning Solutions" des Bitkom.
Als wichtigste Lernform wird mit 99% von fast allen Befragten das Blended Learning (die Kombination von Präsenz- und Online-Lernphasen) eingeschätzt, dessen Bedeutung von Jahr zu Jahr zunimmt (2012: 96%; 2011: 92%). Auf dem zweiten und dritten Rang folgen Virtuelle Klassenräume (darunter auch Webinare) (88%) und Mobile Lernanwendungen (86%), die jeweils auch den größten Bedeutungszuwachs (+14 bzw. + 15 Prozentpunkte) erfahren. Reines Online-Lernen in Form von Web Based Trainings (WBT) rangiert auf Rang 4 (82%).
Während Social Networks und Wikis in den vergangenen Jahren noch eine hohe Bedeutung zugeschrieben wurde, können erstere ihren Bedeutungsverlust aus dem vergangenen Jahr bremsen (2013: 64%; 2012: 60%), letztere verlieren jedoch 12 Prozentpunkte (2013:40%; 2012: 52%).
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| Quelle: MMB-Institut: MMB Learning Delphi 2009-2013. |
Als Zukunftstrend wird Mobile Learning von den meisten Befragten benannt (65%), das sind allerdings deutlich weniger als noch 2012 für diesen Trend gestimmt haben (84%), dahinter liegen fast gleichauf Social Learning (29%) und Massive Open Online Courses (MOOCs) (27%), die erstmals benannt wurden. Weiterhin wird das Lernen über Cloud Computing (83%), also die Nutzung einer nicht-hauseigenen IT-Infrastruktur, als wichtiger Trend angesehen. Bei den Technologien für virtuelle Klassenräume werden speziell für Bildungskontexte eingerichtete Szenarien (71%) gegenüber den universellen Webconference-Systemen (63%) bevorzugt, beide werden aber als bedeutsam für das zukünftige digitale Lernen bewertet. Weiterhin wichtig sind adaptive Lernsysteme (66%), die anhand des gemessenen Lernfortschrittes weitere Vorschläge für das weitere Lernen machen.
Die Studie wird unter http://www.mmb-institut.de/monitore/trendmonitor/MMB-Trendmonitor_2013_I.pdf kostenfrei zum Download angeboten.
Weitere Informationen zu Trends im E-Learning bieten auch die Horizon Reports oder das Whitepaper "Vom E-Learning zu Learning Solutions" des Bitkom.
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