ellog - Das E-Learning-Logbuch

Herzlich willkommen auf dem E-Learning-Logbuch des Medienzentrums der TU Dresden!

Wir informieren an dieser Stelle aktuell über die E-Learning-Angebote und -Services des Medienzentrums, das als zentrale Einrichtung der TU Dresden den Einsatz von E-Learning unterstützt und begleitet. Unser Angebot richtet sich vorrangig an alle E-Learning-Akteure der TU Dresden, aber auch an alle EL-Partner an Universitäten, Hochschulen sowie externen Einrichtungen, wie der Bildungsportal Sachsen GmbH.

Donnerstag, 16. November 2017

Themenreihe Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule – Praxisbeispiel: invote in der Vorlesung

Im heutigen Post greifen wir das Beispiel von Antje Bornschein auf. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden. Sie setzt in ihren Vorlesungen live-Abstimmungen via invote ein und verbindet diese mit der Peer-Instruction Methode.

In today's post we take the example of Antje Bornschein. She is a research assistant at the Institute of Hydraulic Engineering and Technical Hydromechanics at the TU Dresden. She uses live voting via invote in her lectures and connects them with the peer instruction method. 



Die Kurz-Interviews sind dem Projekt „Neue Lehr-Lernkulturen für digitalisierte Hochschulen“ entnommen. Projektlaufzeit: 01.09.2015 – 31.12.2016.

Im heutigen Post greifen wir das Beispiel von Antje Bornschein auf. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden. Sie setzt in ihren Vorlesungen live-Abstimmungen via invote ein und verbindet diese mit der Peer-Instruction Methode.

Fragen an Frau Bornschein:

Warum haben Sie sich für den Einsatz eines Audience-Response-Systems entschieden? Die von mir betreute Vorlesung in einem englischsprachigen Studiengang wird von Studierenden aus vielen verschiedenen Ländern mit sehr unterschiedlichem Vorwissen besucht. Teil der kulturellen Heterogenität ist auch, dass einige Studierende sich nicht im Rahmen einer Vorlesung zu Wort melden wollen oder können. Ein Audience-Response-System und damit die anonyme Möglichkeit, auf Fragen des Lehrenden zu antworten, bot mir die Möglichkeit, eine verstärkte Interaktion mit den Studierenden herzustellen.

Wie genau läuft eine Abstimmung nach der Peer-Instruction-Methode bei Ihnen ab? Diese Methode verwende ich, um während der Vorlesung den Lernprozess zu kontrollieren. Ich stelle eine Verständnisfrage mit mehreren Antwortmöglichkeiten. Nach dieser ersten Runde konnten bisher ca. 50 % der Studierenden die Frage richtig beantworten. Danach fordere ich die Studierenden auf, sich mit ihren Sitznachbarn auszutauschen und diese von der eigenen Meinung zu überzeugen. Nach ca. 1-2 Minuten Diskussion stelle ich die Frage per invote noch einmal, nachdem ich die alten Umfrageergebnisse archiviert habe. Der Anteil der richtigen Antworten war dann in den überwiegenden Fällen deutlich höher.

Wie nehmen die Studierenden das Konzept an? Die Studierenden verstehen das Tool sehr schnell. Auch ist die Verfügbarkeit mobiler Geräte im Allgemeinen sehr hoch. Die Studierenden beteiligten sich im Wintersemester 2015/2016 im Mittel zu 80 % an den Befragungen mit invote. Im Wintersemester 2016/2017 ist die Beteiligung bisher verhaltener. Die Studierenden konnten sich bei einer Feedbackrunde zum Einsatz von invote während der Vorlesung äußern. Dabei haben 9 Studierende (45 %) gesagt, dass invote ihnen die Möglichkeit bietet, sich zu beteiligen. 7 Studierende (35 %) meinten, invote benötige zu viel Zeit und 4 Studierende (20 %) äußerten sich nicht.

Welche Schwierigkeiten sind bereits aufgetreten? Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit der zu kurzen Login-Dauer. Die sind aber jetzt behoben. Da die Unterrichtsprache in meiner Vorlesung Englisch ist, würde ich mir auch eine englische Benutzeroberfläche in invote wünschen.

Veröffentlicht unter CC BY-SA Lizenz


Digital teachings and learning in an academic context – example of good practice: invote used in lectures


The stated examples of good practice show possibilities of implementing digital media in lectures of higher academic institutions in Saxony. Herewith, teachers/research assistants tell about advantages of their experiences as well as difficulties they had to deal with. All published interviews are taken from the project „New culture of teachings and learning for digitalisation of higher academic institutions “. The project ran form 09/2015 till 12/2016.


In today's post we take the example of Antje Bornschein. She is a research assistant at the Institute of Hydraulic Engineering and Technical Hydromechanics at the TU Dresden. She uses live voting via invote in her lectures and connects them with the peer instruction method.

Questions to Mrs. Bornschein:

Why did you decide to use an audience response system? The lecture I supervised is an English-language course of study and is attended by students from many different countries with very different previous knowledge. Part of this cultural heterogeneity is also the fact that some students do not want to or cannot speak during a lecture. An audience response system, and thus the anonymous possibility of answering the teacher´s questions, offered me the opportunity to establish an intensified interaction with the students.

How exactly does live voting in combination with peer instruction work for you? I use this method to control the learning process during the lecture. I ask a comprehension question with several possible answers. After this first round, about 50% of the students have been able to answer the question correctly. Afterwards, I ask the students to exchange views with their neighbours and to convince them of their own opinion. After about 1-2 minutes of discussion I ask the question per invote again. Meanwhile I´m archiving the old survey results. The proportion of the correct answers was then significantly higher in the majority of cases.

How do students accept the concept? Students understand the tool very quickly. The availability of mobile devices is also generally very high. In the winter semester 2015/2016, an average of 80% of the students took part in invote surveys. In the winter semester 2016/2017, participation has so far been more restrained. The students were able to comment on the use of invote during the lecture. Nine students (45%) said that invote offers them the opportunity to participate. 7 students (35%) said that there was too much time and 4 students (20%) did not comment.

What difficulties have already arisen? At the beginning I had difficulties with the login time as it was too short. But it has been fixed now. Since the language of instruction in my lecture is English, I would also like to have an English user interface in invote.


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