ellog - Das E-Learning-Logbuch

Herzlich willkommen auf dem E-Learning-Logbuch des Medienzentrums der TU Dresden!

Wir informieren an dieser Stelle aktuell über die E-Learning-Angebote und -Services des Medienzentrums, das als zentrale Einrichtung der TU Dresden den Einsatz von E-Learning unterstützt und begleitet. Unser Angebot richtet sich vorrangig an alle E-Learning-Akteure der TU Dresden, aber auch an alle EL-Partner an Universitäten, Hochschulen sowie externen Einrichtungen, wie der Bildungsportal Sachsen GmbH.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Themenreihe Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule - Praxisbeispiel: Erwerb von überfachlichen Kompetenzen in hochschulübergreifender Zusammenarbeit

Im heutigen Post greifen wir das Beispiel von Helge Fischer auf. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Bildungstechnologie sowie dem Medienzentrum der TU Dresden. In einem hochschulübergreifenden Kooperationsprojekt mit der TU Chemnitz haben seine Studierenden interaktive Lernmodule über verschiedene Bildungsinnovationen erstellt.

Die Kurz-Interviews sind dem Projekt „Neue Lehr-Lernkulturen für digitalisierte Hochschulen“ entnommen. Projektlaufzeit: 01.09.2015 – 31.12.2016.  


Donnerstag, 8. Februar 2018

Themenreihe Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule – Studentische Medienprodukte

In vielen Fachbereichen ist es immer noch üblich, studentische Lernleistungen in Form von Klausuren, Hausarbeiten und Referaten zu prüfen. Dabei gibt es mittlerweile viele alternative Formen der medialen Darstellung und Aufbereitung von studentischen Lernergebnissen.

Formate und Einsatzformen studentischer Medienprodukte können sehr vielfältig sein, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der technischen Anforderungen sowie der Möglichkeiten zur Nachnutzung und Veröffentlichung. Einige davon möchten wir Ihnen im heutigen Blogbeitrag vorstellen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Nach dem E-Teaching-Kurs ist vor dem E-Teaching-Kurs

Vergangene Woche haben 16 weitere Teilnehmende erfolgreich unseren Blended-Learning-Kurs "E-Teaching in der Hochschullehre" abgeschlossen. 

E-Teaching-Absolventinnen und -Absolventen im Winteresemester 2017/18

Donnerstag, 25. Januar 2018

Selbstgesteuertes Lernen mit digitalen Medien unterstützen - Methodenkoffer als Handwerkszeug

„Digitale Medien fördern das selbstgesteuerte Lernen.“ Diese pauschale Feststellung ist immer wieder zu lesen. Doch so einfach ist das natürlich nicht. In unserem Projekt „Weiterbildung selbstorganisiert!“ widmen wir uns intensiv dem selbstgesteuerten Lernen und den Möglichkeiten, wie dieses methodisch und unter Einsatz digitaler Medien gestärkt werden kann.

Selbstgesteuertes Lernen ist für uns dabei mehr als die Möglichkeit, zeit- und ortsunabhängig im Selbststudium zu lernen. Vielmehr verstehen wir darunter Lernangebote, die den Lernenden weitreichende Entscheidungsfreiheiten in Bezug auf Lernziele, -inhalte und -materialien ermöglichen. Die Schaffung solcher Selbststeuerungsmöglichkeiten ist also weniger davon abhängig, ob digitale Medien eingesetzt werden, sondern vor allem wie diese methodisch eingebettet werden.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Eindrücke von den ersten sächsischen OER-Tagen

In dieser Woche fanden die ersten sächsischen OER-Tage an der SLUB Dresden statt, die diese gemeinsam mit dem Projekt „OERsax“ organisiert hat. Ein Team aus dem Medienzentrum war vor Ort und berichtet, welche Erfahrungen es mitgenommen hat.

Dienstag, 16. Januar 2018

OER: Best-Practice-Webinare am 17./18.01.2018

Unter dem Begriff OER (Open Educational Resources) werden freie Lern- und Lehrmaterialien mit einer offenen Lizenz zusammengefasst. Die Erschließung dieser freien Bildungsmaterialien für den sächsischen Hochschulraum ist Ziel des Projektes OERsax.

In diesem Rahmen finden vom 15.-18.01.2018 in Dresden die ersten sächsischen OER-Tage statt. Am 17. und 18.1. gibt es die Möglichkeit online an Webinaren zu Best-Practise-Beispielen aus verschiedenen Fachbereichen teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hören Sie sich die Expertengespräche an und diskutieren Sie mit.

UPDATE: Nachfolgend finden Sie nun auch die Liste der einzelnen Vortragenden sowie der Best-Practise-Beispiele.

Der Zugang zu den Webinaren erfolgt über: https://webconf.vc.dfn.de/oersax18
Der Raum ist wird jeweils kurz vor Beginn des Webinars geöffnet.

17.01.2018:


12.30-13.15: OER in den Naturwissenschaften
14.00-14.45: OER im SLUB Makerspace
  • Daniela Dobeleit
16.30-17.15: OER und Sprachen

18.01.2018:


12.30-13.15: OER in den Ingenieurwissenschaften
14.00-14.45: OER in den Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Projekt 1: Anja Neubert: Projekt HistoDigitalLE OER in der Gesichtsdidaktik an der Universität Leipzig
  • Projekt 2: Christoph Pallaske: Segu – Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht
  • Projekt 3: Jörg Lohrer: rpi-virtuell – religionspädaogische Plattform 

Donnerstag, 11. Januar 2018

Wir gratulieren Dr. Thomas Reimann und Prof. Dr. Rudolf Liedl zum Lehrpreis 2017

Der diesjährige Hauptpreis des Lehrpreises der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. wurde zum Tag der Lehre im November an Dr. Thomas Reimann und Prof. Dr. Rudolf Liedl für die Umgestaltung ihrer Lehrveranstaltung mit digitaler Unterstützung durch das Lernmanagementsystem OPAL und das Audience-Response-System ARSnova vergeben. In einem Interview stellen die Preisträger ihr Konzept vor.

Prof. Dr. Rudolf Liedl
 (Institut für Grundwasserwirtschaft)
 (Foto: TU Dresden)

Dr. Thomas Reimann
 (Institut für Grundwasserwirtschaft) 
 (Foto: Thomas Krause, TU Dresden)
Was genau ist das Preiswürdige an Ihrer Lehrveranstaltung?

Unsere Lehrveranstaltung „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“ beschäftigt sich hauptsächlich mit Grundlagen zur numerischen Simulation von Strömungs- und Transportprozessen im Grundwasser. Da es sich um eine Pflichtveranstaltung in den Masterstudiengängen Wasserwirtschaft und Hydrologie handelt, haben wir ein entsprechend großes und gemischtes Publikum mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Neigungen. Mit den traditionellen Formaten für Lehrveranstaltungen im MINT-Bereich, in denen häufig frontal unterrichtet wird, erreichen wir die Studierenden in dieser Lehrveranstaltung nicht optimal. Daher haben wir die Lehrveranstaltung so umgestaltet, dass wir die mittlerweile vorhandenen technischen Möglichkeiten wie E-Learning verstärkt nutzen, um sowohl für die Studierenden als auch die Lehrenden die Wissensvermittlung individueller und letztendlich auch erfolgreicher zu gestalten. Das haben auch die deutlich verbesserten Leistungen in der schriftlichen Klausur bestätigt.

Wofür nutzen Sie ARSnova und OPAL?

Die Lernplattform OPAL erfüllt mehrere Funktionen. Zunächst einmal strukturieren wir damit unsere Lehrinhalte, damit die Studierenden den Überblick behalten und auch später, zum Beispiel vor der Prüfung, gezielt einzelne Dinge nochmal nachschlagen bzw. wiederholen können. Wir haben ebenfalls einen Pool an elektronischen Fragen zusammengestellt, die wir über OPAL in Form von Self-Assessments zur Vor- und Nachbereitung der Präsenztermine zur Verfügung stellen. Gleichzeitig können wir auf der Basis dieser Fragen elektronische „Probeklausuren“ anbieten, mit denen die Studierenden Ihren Leistungsstand kontrollieren können. Das Audience-Response-System verwenden wir schließlich, um innerhalb der einzelnen Lehrveranstaltungen den Studierenden und uns Lehrenden die Möglichkeit zu geben, den aktuellen Lernstand zu kontrollieren. Gleichzeitig aktivieren wir die Studierenden mit diesem System, welches übrigens absolut problemlos und ohne technische Hürden bzw. ohne zusätzlichen Aufwand einsatzbereit ist.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Lehrveranstaltung neu zu gestalten?

Hier hat die hochschuldidaktische Weiterbildung für das sächsische Zertifikatsprogramm den Auslöser gegeben. Mit Unterstützung des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) haben wir das Konzept erarbeitet und umgesetzt. Inspiriert wurden wir dabei durch viele sehr gute und hilfreiche Weiterbildungen, wie z. B. auch den Blended-Learning-Kurs "E-Teaching in der Hochschullehre". An dieser Stelle nochmal ein herzlicher Dank für die hervorragenden Veranstaltungen, welche durch das HDS, das Zentrum für Weiterbildung sowie das Medienzentrum der TU Dresden angeboten wurden. Viele Ideen liefert aber auch der Austausch mit Kollegen, z. B. im Rahmen des Multiplikator*innenprogramm der TU Dresden.

Wie hoch schätzen Sie den Aufwand für die Umsetzung des Konzeptes ein?


Der Aufwand, um das Konzept komplett umzusetzen, sollte nicht unterschätzt werden. Um z. B. die Fragestellungen für die verschiedenen Assessments zu entwickeln, muss schon einige Zeit eingeplant werden. Auf der anderen Seite ist das Konzept aber auch so nachhaltig, dass die erarbeiteten Materialien später wiederverwendet werden können, z. B. könnten die erarbeiteten digitalen Fragen zukünftig für elektronische Prüfungen verwendet werden – unsere Erfahrungen haben ja gezeigt, dass wir mit dieser Prüfungsform zu vergleichbaren Ergebnissen wie in der schriftlichen Klausur kommen.

Wie kommt Ihr Konzept bei den Studierenden an?

Wir hoffen, dass unser Konzept den Studierenden hilft, individuell zu lernen. Aus den sehr positiven Rückmeldungen im vergangenen Wintersemester 2016/17 sowie den deutlich verbesserten Prüfungsleistungen schließen wir, dass uns dies auch gelungen ist. Wir hoffen natürlich, dass auch die aktuellen und zukünftigen Studierendengenerationen von der umgestalteten Lehrveranstaltung profitieren und das Konzept schätzen.

Wofür werden Sie das Preisgeld verwenden?


Mit der Hilfe des Preisgeldes möchten wir unser Konzept erweitern und auch für andere Lehrveranstaltungen anwenden. Hier haben wir besonders die Lehrveranstaltungen in der Bachelor-Ausbildung im Fokus. Aber auch die „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“ soll weiter durch zusätzliche Fragen und E-Learning-Elemente optimiert werden. Für diese Aufgaben möchten wir mit Hilfe des Preisgeldes vor allem studentische Hilfskräfte einbinden, wobei wir uns hier ebenfalls mit den Studierenden, vertreten durch den Fachschaftsrat, abstimmen.

Schlussendlich möchten wir auch diese Gelegenheit nochmal nutzen, um uns bei allen Beteiligten und Unterstützern unseres Vorhabens ganz herzlich zu bedanken, ohne deren Zutun unsere Aktivitäten in dieser Form nicht denkbar gewesen wären. Bedanken möchten wir uns ebenfalls bei der Gesellschaft der Freunde und Förderer der TU Dresden für das Ausloben des Lehrpreises und für die Anerkennung, welche wir durch den Lehrpreis erfahren durften!

Wir bedanken uns für diesen Einblick in ein spannendes Lehrkonzept und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung und Erweiterung des Konzeptes.