ellog - Das E-Learning-Logbuch

Herzlich willkommen auf dem E-Learning-Logbuch des Medienzentrums der TU Dresden!

Wir informieren an dieser Stelle aktuell über die E-Learning-Angebote und -Services des Medienzentrums, das als zentrale Einrichtung der TU Dresden den Einsatz von E-Learning unterstützt und begleitet. Unser Angebot richtet sich vorrangig an alle E-Learning-Akteure der TU Dresden, aber auch an alle EL-Partner an Universitäten, Hochschulen sowie externen Einrichtungen, wie der Bildungsportal Sachsen GmbH.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Eindrücke von den ersten sächsischen OER-Tagen

In dieser Woche fanden die ersten sächsischen OER-Tage an der SLUB Dresden statt, die diese gemeinsam mit dem Projekt „OERsax“ organisiert hat. Ein Team aus dem Medienzentrum war vor Ort und berichtet, welche Erfahrungen es mitgenommen hat.

Dienstag, 16. Januar 2018

OER: Best-Practice-Webinare am 17./18.01.2018

Unter dem Begriff OER (Open Educational Resources) werden freie Lern- und Lehrmaterialien mit einer offenen Lizenz zusammengefasst. Die Erschließung dieser freien Bildungsmaterialien für den sächsischen Hochschulraum ist Ziel des Projektes OERsax.

In diesem Rahmen finden vom 15.-18.01.2018 in Dresden die ersten sächsischen OER-Tage statt. Am 17. und 18.1. gibt es die Möglichkeit online an Webinaren zu Best-Practise-Beispielen aus verschiedenen Fachbereichen teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hören Sie sich die Expertengespräche an und diskutieren Sie mit.

UPDATE: Nachfolgend finden Sie nun auch die Liste der einzelnen Vortragenden sowie der Best-Practise-Beispiele.

Der Zugang zu den Webinaren erfolgt über: https://webconf.vc.dfn.de/oersax18
Der Raum ist wird jeweils kurz vor Beginn des Webinars geöffnet.

17.01.2018:


12.30-13.15: OER in den Naturwissenschaften
14.00-14.45: OER im SLUB Makerspace
  • Daniela Dobeleit
16.30-17.15: OER und Sprachen

18.01.2018:


12.30-13.15: OER in den Ingenieurwissenschaften
14.00-14.45: OER in den Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Projekt 1: Anja Neubert: Projekt HistoDigitalLE OER in der Gesichtsdidaktik an der Universität Leipzig
  • Projekt 2: Christoph Pallaske: Segu – Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht
  • Projekt 3: Jörg Lohrer: rpi-virtuell – religionspädaogische Plattform 

Donnerstag, 11. Januar 2018

Wir gratulieren Dr. Thomas Reimann und Prof. Dr. Rudolf Liedl zum Lehrpreis 2017

Der diesjährige Hauptpreis des Lehrpreises der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. wurde zum Tag der Lehre im November an Dr. Thomas Reimann und Prof. Dr. Rudolf Liedl für die Umgestaltung ihrer Lehrveranstaltung mit digitaler Unterstützung durch das Lernmanagementsystem OPAL und das Audience-Response-System ARSnova vergeben. In einem Interview stellen die Preisträger ihr Konzept vor.

Prof. Dr. Rudolf Liedl
 (Institut für Grundwasserwirtschaft)
 (Foto: TU Dresden)

Dr. Thomas Reimann
 (Institut für Grundwasserwirtschaft) 
 (Foto: Thomas Krause, TU Dresden)
Was genau ist das Preiswürdige an Ihrer Lehrveranstaltung?

Unsere Lehrveranstaltung „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“ beschäftigt sich hauptsächlich mit Grundlagen zur numerischen Simulation von Strömungs- und Transportprozessen im Grundwasser. Da es sich um eine Pflichtveranstaltung in den Masterstudiengängen Wasserwirtschaft und Hydrologie handelt, haben wir ein entsprechend großes und gemischtes Publikum mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Neigungen. Mit den traditionellen Formaten für Lehrveranstaltungen im MINT-Bereich, in denen häufig frontal unterrichtet wird, erreichen wir die Studierenden in dieser Lehrveranstaltung nicht optimal. Daher haben wir die Lehrveranstaltung so umgestaltet, dass wir die mittlerweile vorhandenen technischen Möglichkeiten wie E-Learning verstärkt nutzen, um sowohl für die Studierenden als auch die Lehrenden die Wissensvermittlung individueller und letztendlich auch erfolgreicher zu gestalten. Das haben auch die deutlich verbesserten Leistungen in der schriftlichen Klausur bestätigt.

Wofür nutzen Sie ARSnova und OPAL?

Die Lernplattform OPAL erfüllt mehrere Funktionen. Zunächst einmal strukturieren wir damit unsere Lehrinhalte, damit die Studierenden den Überblick behalten und auch später, zum Beispiel vor der Prüfung, gezielt einzelne Dinge nochmal nachschlagen bzw. wiederholen können. Wir haben ebenfalls einen Pool an elektronischen Fragen zusammengestellt, die wir über OPAL in Form von Self-Assessments zur Vor- und Nachbereitung der Präsenztermine zur Verfügung stellen. Gleichzeitig können wir auf der Basis dieser Fragen elektronische „Probeklausuren“ anbieten, mit denen die Studierenden Ihren Leistungsstand kontrollieren können. Das Audience-Response-System verwenden wir schließlich, um innerhalb der einzelnen Lehrveranstaltungen den Studierenden und uns Lehrenden die Möglichkeit zu geben, den aktuellen Lernstand zu kontrollieren. Gleichzeitig aktivieren wir die Studierenden mit diesem System, welches übrigens absolut problemlos und ohne technische Hürden bzw. ohne zusätzlichen Aufwand einsatzbereit ist.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Lehrveranstaltung neu zu gestalten?

Hier hat die hochschuldidaktische Weiterbildung für das sächsische Zertifikatsprogramm den Auslöser gegeben. Mit Unterstützung des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) haben wir das Konzept erarbeitet und umgesetzt. Inspiriert wurden wir dabei durch viele sehr gute und hilfreiche Weiterbildungen, wie z. B. auch den Blended-Learning-Kurs "E-Teaching in der Hochschullehre". An dieser Stelle nochmal ein herzlicher Dank für die hervorragenden Veranstaltungen, welche durch das HDS, das Zentrum für Weiterbildung sowie das Medienzentrum der TU Dresden angeboten wurden. Viele Ideen liefert aber auch der Austausch mit Kollegen, z. B. im Rahmen des Multiplikator*innenprogramm der TU Dresden.

Wie hoch schätzen Sie den Aufwand für die Umsetzung des Konzeptes ein?


Der Aufwand, um das Konzept komplett umzusetzen, sollte nicht unterschätzt werden. Um z. B. die Fragestellungen für die verschiedenen Assessments zu entwickeln, muss schon einige Zeit eingeplant werden. Auf der anderen Seite ist das Konzept aber auch so nachhaltig, dass die erarbeiteten Materialien später wiederverwendet werden können, z. B. könnten die erarbeiteten digitalen Fragen zukünftig für elektronische Prüfungen verwendet werden – unsere Erfahrungen haben ja gezeigt, dass wir mit dieser Prüfungsform zu vergleichbaren Ergebnissen wie in der schriftlichen Klausur kommen.

Wie kommt Ihr Konzept bei den Studierenden an?

Wir hoffen, dass unser Konzept den Studierenden hilft, individuell zu lernen. Aus den sehr positiven Rückmeldungen im vergangenen Wintersemester 2016/17 sowie den deutlich verbesserten Prüfungsleistungen schließen wir, dass uns dies auch gelungen ist. Wir hoffen natürlich, dass auch die aktuellen und zukünftigen Studierendengenerationen von der umgestalteten Lehrveranstaltung profitieren und das Konzept schätzen.

Wofür werden Sie das Preisgeld verwenden?


Mit der Hilfe des Preisgeldes möchten wir unser Konzept erweitern und auch für andere Lehrveranstaltungen anwenden. Hier haben wir besonders die Lehrveranstaltungen in der Bachelor-Ausbildung im Fokus. Aber auch die „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“ soll weiter durch zusätzliche Fragen und E-Learning-Elemente optimiert werden. Für diese Aufgaben möchten wir mit Hilfe des Preisgeldes vor allem studentische Hilfskräfte einbinden, wobei wir uns hier ebenfalls mit den Studierenden, vertreten durch den Fachschaftsrat, abstimmen.

Schlussendlich möchten wir auch diese Gelegenheit nochmal nutzen, um uns bei allen Beteiligten und Unterstützern unseres Vorhabens ganz herzlich zu bedanken, ohne deren Zutun unsere Aktivitäten in dieser Form nicht denkbar gewesen wären. Bedanken möchten wir uns ebenfalls bei der Gesellschaft der Freunde und Förderer der TU Dresden für das Ausloben des Lehrpreises und für die Anerkennung, welche wir durch den Lehrpreis erfahren durften!

Wir bedanken uns für diesen Einblick in ein spannendes Lehrkonzept und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung und Erweiterung des Konzeptes.

Donnerstag, 4. Januar 2018

E-Teaching Day und Preis für "Digital unterstützte Lehre"


Am 01.03.2018 wird der dritte E-Teaching Day der Technischen Universität Dresden stattfinden, zu welchem wir Sie sowie Ihre Kolleginnen und Kollegen recht herzlich einladen.

Der E-Teaching Day möchte interessierten Lehrenden einen Einblick in die Möglichkeiten des E-Learning-Einsatzes an unserer Universität geben. Ganz im Zentrum stehen dabei die praktischen Erfahrungen von Lehrenden und der Austausch unter den Akteuren und Akteurinnen.

Die Keynote widmet sich dem Thema "Was macht Lernen mit digitalen Medien erfolgreich?" von Dr. Anne Thillosen (Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)). Darüber hinaus planen wir ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Demonstrationen, Workshops und Werkstattformaten.

Gern können Sie sich hier über den aktuellen Stand der Planung informieren.


Preis "Digital unterstützte Lehre"

Lehrende, die sich bereits dem Thema digitale Medien und technische Unterstützung widmen, können sich um den Preis „Digital unterstützte Lehre“ im Rahmen des Multimediafonds bewerben.

Bitte reichen Sie als Bewerbung ein Poster (Format DIN A1) ein. Gehen Sie inhaltlich auf das didaktische Konzept Ihres Szenarios sowie auf die Nutzung digitaler Medien in diesem Szenario ein. Die Gestaltung können Sie im Rahmen des Corporate Designs der TU Dresden frei vornehmen. Die Poster müssen bis zum 15.02.2018 über die folgende Adresse eingereicht werden: susan.berthold@tu-dresden.de.

Mit der Einreichung eines Posters können Sie sich mit Ihrem digital unterstützten Lehrszenario um einen Preis bewerben. Es werden drei Poster prämiert. Der erste Platz erhält 3.000€, der zweite Platz 2.000€ und der dritte Platz 1.000€.


Anmeldung

Ihre Teilnahme ist kostenfrei. Auch Teilnehmende anderer Hochschulen sind herzlich willkommen.

Die Anmeldung ist bis zum 25.02.2018 über unser Kontaktformular möglich.

Bei Fragen können Sie sich gern an Susan Berthold wenden.


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Themenreihe Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule - Praxisbeispiel: Kontinuierliches Lernen durch das E-Portfolio


Im heutigen Post greifen wir das Beispiel von Ulrich Zeuner auf. Er ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Professur Deutsch als Fremdsprache der TU Dresden. Seine Studierenden erstellen in seinen Lehrveranstaltungen regelmäßig E-Portfolios.

Die Kurz-Interviews sind dem Projekt „Neue Lehr-Lernkulturen für digitalisierte Hochschulen“ entnommen. Projektlaufzeit: 01.09.2015 – 31.12.2016.


Donnerstag, 14. Dezember 2017

Themenreihe Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule - E-Portfolios: digitale Sammelmappen

Den Lernstand mit Hilfe eines digitalen Lerntagebuches sichtbar machen – mit dem E-Portfolio können Studierende ihren Lernentwicklungsprozess dokumentieren, reflektieren und dem Lehrenden präsentieren.

E-Portfolios sind digitale Sammelmappen, in denen verschiedene Medien (Texte, Videos, Audio-Dateien) als sogenannte Artefakte eingebunden werden können. Dadurch können Lernprozess und -fortschritt sichtbar gemacht werden. Sie ermöglichen Reflexionsprozesse und fördern gleichzeitig selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen.

Durch die systematische Aufarbeitung und Dokumentation der Lerninhalte entsteht ein übersichtlicher Wissensspeicher, den die Lernenden in der digitalen Form leicht erweitern und im Sinne des lebenslangen Lernens auch über das Studium hinaus fortführen können. In der beschriebenen Form handelt es sich um ein Instrument des formativen Assessments.

Das E-Portfolio kann aber auch im Sinne des summativen Assessments zur Leistungsbewertung herangezogen werden und bietet die Möglichkeit, den Lernfortschritt besser einzuschätzen und ggf. in die Bewertung einfließen zu lassen. Gerade hinsichtlich des kompetenzorientierten Prüfens werden dem E-Portfolio vielfältige Potenziale zugesprochen.

Zur Erstellung von E-Portfolios können OPAL oder die E-Portfoliotools Mahara sowie ellg verwendet werden.

Dabei lassen sich die E-Portfolios in unterschiedlichem Grad öffentlich sichtbar machen.

Folgende Portfolio-Typen können unterschieden werden:

Beurteilungsportfolio

In diesem Portfolio werden Lernprozesse dokumentiert und reflektiert, um diese für eine Leistungsbewertung zur Verfügung zu stellen. Hierfür gibt es klare Vorgaben hinsichtlich der Inhalte, des Umfangs und der Gestaltung des Portfolios. Die Beurteilungskriterien sind in der Regel transparent.
  
Präsentationsportfolio
Das Präsentationsportfolio führt Lernergebnisse rund um die Erstellung einer Präsentation zusammen.

Entwicklungsportfolio
In einem Entwicklungsportfolio werden Lernprozesse über einen längeren Zeitraum (bspw. über das gesamte Studium) dokumentiert und reflektiert, um die Lernentwicklung sichtbar zu machen.

Vorteile des E-Portfolio-Einsatzes liegen in der verbesserten Dokumentation und Reflexion des eigenen Lernprozesses. Die Lernfortschritte werden sowohl für die Studierenden als auch für die Dozierenden sichtbar. Der Dozierende kann sowohl ein regelmäßiges individuelles Feedback zum Lernfortschritt der Studierenden geben als auch ein regelmäßiges Feed­back zum Unterrichtsverlauf erhalten und daraufhin den Ablauf an die Bedürfnisse der Gruppe anpassen. Bei hete­rogenen Gruppen hat man die Möglichkeit zur Binnendif­ferenzierung.

Durch die Portfolio-Arbeit übernehmen die Studierenden mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen und nehmen aktiv an der Vorbereitung für den Unterricht teil. Das alles trägt zu einer höheren Motivation bei. Außerdem fördert es die Auseinandersetzung mit dem Umgang mit neuen Medien, Internetressourcen und der Beachtung des Urhe­berrechts.



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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Themenreihe Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule – Praxisbeispiel: OSA Elektrotechnik an der TU Dresden

Im heutigen Post greifen wir das Beispiel Online-Self-Assessment-Tests im Studiengang Elektrotechnik der TUD auf: Studieninteressierte können im Rahmen des Pilotprojektes "OSA Elektrotechnik" ihre Eignung für das Studienfach auf die Probe stellen. 

Today we take the example of online self-assessment tests in the electrical engineering course of the TU Dresden: Within the scope of the pilot project "OSA Electrical Engineering" prospective students can put their suitability for the study subject to the test .