ellog - Das E-Learning-Logbuch

Herzlich willkommen auf dem E-Learning-Logbuch des Medienzentrums der TU Dresden!

Wir informieren an dieser Stelle aktuell über die E-Learning-Angebote und -Services des Medienzentrums, das als zentrale Einrichtung der TU Dresden den Einsatz von E-Learning unterstützt und begleitet. Unser Angebot richtet sich vorrangig an alle E-Learning-Akteure der TU Dresden, aber auch an alle EL-Partner an Universitäten, Hochschulen sowie externen Einrichtungen, wie der Bildungsportal Sachsen GmbH.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Themenreihe Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule – Praxisbeispiel: E-Test

Die in dieser Themenreihe aufgezeigten Praxisbeispiele stellen einzelne Einsatzszenarien digitaler Medien in sächsischen Hochschulen vor. Lehrende zeigen hierbei Vorteile auf und gehen auch auf Herausforderungen ein. Im heutigen Post greifen wir die E-Tests von Herrn Prof. Dr. Seidel (Fachbereich Mathematik an der Westsächsischen Hochschule Zwickaus) auf. Die von ihm aufgesetzten elektronischen Tests werden Studierenden für ihr Selbststudium zur Verfügung gestellt.


The stated examples of good practice show possibilities of implementing digital media in lectures of higher academic institutions in Saxony. Herewith, teachers/research assistants tell about advantages of their experiences as well as difficulties they had to deal with. In today's post office, we are taking up the E-Tests of Prof. Dr. Seidel (department of mathematics at the West Saxon University of Applied Sciences of Zwickau). The e-tests that he sets up are made available to students for their self-study. 

Die in dieser Themenreihe aufgezeigten Praxisbeispiele stellen einzelne Einsatzszenarien digitaler Medien in sächsischen Hochschulen vor. Lehrende zeigen hierbei Vorteile auf und gehen auch auf Herausforderungen ein. Die Kurz-Interviews sind dem Projekt „Neue Lehr-Lernkulturen für digitalisierte Hochschulen“ entnommen. Projektlaufzeit: 01.09.2015 – 31.12.2016.

Im heutigen Post greifen wir die E-Tests von Herrn Prof. Dr. Seidel (Fachbereich Mathematik an der Westsächsischen Hochschule Zwickaus) auf. Die von ihm aufgesetzten elektronischen Tests werden Studierenden für ihr Selbststudium zur Verfügung gestellt. Alleine 90% der Prüfungsteilnehmenden nutzen sie auch Möglichkeit, sich ideal auf die Semester-Abschlussklausur vorzubereiten.   

Fragen an Herrn Prof. Dr. Seidel:

Was hat Sie motiviert, elektronische Tests bereitzustellen? Es ist mir ein großes Anliegen, dass unsere Studienanfängerinnen und -anfänger ihre Ausbildung aktiv und selbstbewusst gestalten und lernen, ihre Fähigkeiten sowie Defizite selbst einzuschätzen. Das dafür wohl verbreitetste und bestbewährte Instrument, regelmäßige Hausaufgaben, die von (studentischen) Mitarbeitern kontrolliert werden, ist in Zwickau aus personellen Gründen nur schwer umsetzbar. Durch die Anbindung des Computeralgebrasystems MAXIMA an die ONYX-Testsuite lassen sich Berechnungen, Formeln, randomisierte und individualisierte Aufgabenstellungen usw. erstellen, stets mit der Möglichkeit, die Antworten automatisiert zu bewerten und mit Feedback zu versehen. Selbst das Berücksichtigen und angemessene Bewerten von Folgefehlern ist heute ohne Probleme möglich.

Wie sind die elektronischen Tests in das Gesamtkonzept Ihrer Lehrveranstaltung eingebunden? Begonnen haben wir mit regelmäßigen freiwilligen semesterbegleitenden Tests, mit dem Ziel die Studierenden zu ermuntern, sich kontinuierlich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, zu üben und ihre Lernerfolge in den Tests zu überprüfen. In manchen Modulen an der WHZ sind elektronische Tests mittlerweile als Prüfungsvorleistung für alle Studierenden dieser Studiengänge verbindlich zu
bearbeiten. In den Modulen, in denen ich derzeit unterrichte, sind sie nach wie vor freiwillig. Die Studierenden können jedoch durch erfolgreiches Absolvieren der Tests Bonuspunkte für die Klausur erwerben.

Wieviele Studierende nutzen dieses Angebot? Die elektronischen Tests werden in den Erst- und Zweitsemester-Mathematikmodulen mehrerer Studiengänge eingesetzt. Im vergangenen Winter- wie Sommersemester haben über 90 Prozent der Prüfungsteilnehmenden die Tests genutzt.

Wie sind Sie in Ihren Entwicklungsaktivitäten vernetzt? Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war und ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen an der WHZ und anderen sächsischen Hochschulen im Rahmen des Arbeitskreises Mathematik/Physik und E-Learning. In dessen Zentrum steht die Entwicklung und Pflege eines hochschulübergreifenden elektronischen Aufgabenpools von dem wir profitieren und zu dessen Vielfalt wir durch unsere Entwicklungen beitragen konnten.

Veröffentlicht unter CC BY-SA Lizenz

Digital teachings and learning in an academic context – example of good practice “E-Tests”


The stated examples of good practice show possibilities of implementing digital media in lectures of higher academic institutions in Saxony. Herewith, teachers/research assistants tell about advantages of their experiences as well as difficulties they had to deal with. All published interviews are taken from the project „New culture of teachings and learning for digitalisation of higher academic institutions “. The project ran form 09/2015 till 12/2016.

In today's post, we are taking up the e-tests of professor Dr. Seidel (department of mathematics at the West Saxon University of Applied Sciences of Zwickau). The e-tests that he has set up were made available to students for their self-study. Especially with regard to preparing themselves for the final semester exam, 90% of the students took part in the e-tests and herewith, they also took advantage of the opportunity to prepare themselves individually and independently.  

Questions to Prof. Dr. Seidel:

What motivated you to provide e-tests? It is of great importance to me that our first-year students actively and confidently design their education and learn to assess their abilities and deficits by themselves. The most common and also tested instrument for this purpose are regular homework that can be controlled by (student) staff. Unfortunately, this is quite difficult to implement due to personnel reasons here at the West Saxon University of Applied Sciences in Zwickau. By connecting the MAXIMA computer algebraic system to the ONYX test suite, calculations, formulas, randomized and individualized tasks, etc. can be created, always with the possibility of using the automated evaluation and feedback of responses. Even the consideration and appropriate assessment of consequential errors is nowadays possible without problems.

How are the electronic tests integrated into the overall concept of your course? We started with regular, voluntary e-tests during the semester to encourage the students to continuously study, practice and check their learning success by themselves. In some lectures/modules at the West Saxon University of Applied Sciences, electronic tests are now mandatory as a preliminary examination for all students of these courses. In the lectures/modules that I´m teaching in, e-tests are still voluntary. However, students can earn bonus points for the exam by successfully completing the tests.

How many students use this offer? The electronic tests are used in the maths lectures/modules of the first and second semester. Last winter and summer semesters, more than 90 percent of the students took the tests as part of their preparation for the final exam.

How are you networked in your development activities? A key success factor was and still is the cooperation with various colleagues at the West Saxony University of Applied Sciences here in Zwickau and also at other universities in Saxony within the framework of the Mathematics/Physics and E-Learning working group. The focus of the framework and the working group can be seen in the development and maintenance of a task pool for electronic tests, that is available to all universities in Saxony, and from which we can all benefit. Its variety and wide range of tasks is very positive and we have the opportunity to contribute in it through our own developments.

Published under CC BY-SA License