ellog - Das E-Learning-Logbuch

Herzlich willkommen auf dem E-Learning-Logbuch des Medienzentrums der TU Dresden!

Wir informieren an dieser Stelle aktuell über die E-Learning-Angebote und -Services des Medienzentrums, das als zentrale Einrichtung der TU Dresden den Einsatz von E-Learning unterstützt und begleitet. Unser Angebot richtet sich vorrangig an alle E-Learning-Akteure der TU Dresden, aber auch an alle EL-Partner an Universitäten, Hochschulen sowie externen Einrichtungen, wie der Bildungsportal Sachsen GmbH.

Montag, 27. Oktober 2014

Der etwas andere Tagungsbeitrag - Unsere Teilnahme an der TeachingTrends 2014

Eigentlich hatten wir für den 15./16. Oktober 2014 unsere Teilnahme an der Tagung „Teaching Trends 2014: Offen für neue Wege – Digitale Medien in der Hochschule“ in Oldenburg geplant und wollten am 2. Tagungstag einen Vortrag mit anschließender Diskussion unter dem Thema „Die Didaktik zählt: Kompetenzvermittlung zur Lösung didaktischer Herausforderungen“ halten und dabei über unsere Erfahrungen mit der didaktischen Konzeption des Qualifizierungsangebotes „E-Teaching.TUD“ berichten.
Eigentlich… allerdings hatten wir durch den Lokführer-Streik keine Chance, mit dem Zug nach Oldenburg zu fahren. Auch Auto und Fernbus waren aufgrund der Entfernung zwischen Dresden und Oldenburg keine Alternative – also blieb uns nichts weiter übrig, als schweren Herzens den Veranstaltern Bescheid zu geben, dass wir die Tagung nicht physisch besuchen können. Was wir allerdings anbieten konnten, war eine virtuelle Variante unseres Vortrages. Wir waren wohl nicht die einzigen Vortragenden, die aufgrund des Streikes nur virtuell anwesend sein konnten, so hatten die Veranstalter zu unserem Vortrag schon einiges an Routine mit der Durchführung der Vorträge über Adobe Connect. Mit ausreichend Vorlauf fand eine technische Probe statt, so dass mit größtmöglicher Sicherheit dafür gesorgt wurde, dass während des Vortrages keine technischen Probleme entstanden. Der Moderator führte gut in den Vortrag ein und sorgte als Bindeglied zwischen Vortragenden und dem Publikum dafür, dass etwas persönliche Atmosphäre entstehen konnte. Natürlich ist es immer komisch, während eines Vortrages nicht in die Gesichter des Publikums, sondern nur in den Computer schauen zu können. Man erkennt nicht die Reaktionen, sieht nicht, ob man die Zuhörer gerade langweilt oder die Ausführungen unverständlich erscheinen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch an diese Art des Vortragens, „groovt“ sich ein. Durch die Organisatoren war ursprünglich eine Diskussionszeit von 20 min eingeplant, welche natürlich in der Kommunikation zwischen dem Publikum und dem Computer schwierig ist. Diese Schwierigkeit wurde durch die Organisatoren dahingehend umgangen, dass den Zuhörern im Vorfeld Zettel und Stift ausgeteilt wurde, damit sie ihre Fragen aufschreiben konnten. Diese wurden dann durch den Moderator an die Vortragenden gestellt und durch diese beantwortet, was gut funktioniert hat.

Da wir auf der Seite der Vortragenden waren, können wir nicht sagen, wie diese Art des Vortrages bei den Zuhörern angekommen ist. Für uns war es schade, dass wir die anderen Vorträge nicht hören und die anderen Teilnehmenden nicht kennen lernen konnten, aber aufgrund der Voraussetzungen war der virtuelle Vortrag eine durchaus akzeptable Variante.

Erschienen ist auch der Tagungsband zur Tagung, in dem unser schriftlicher Beitrag enthalten ist. Nähere Informationen finden Sie hier.